centaurus PERC Technologie

centaurus PERC Solarzelle
Querschnitt einer centaurus PERC Solarzelle

Die centrotherm centaurus-Technologie basiert auf einem PERC-Solarzellen-Konzept mit Rückseitenpassivierung durch eine dielektrische Schicht sowie einem lokalen Aluminium-Rückseitenfeld (Al-BSF). Diese verbesserte Zellstruktur führt zu einer wesentlichen Verringerung der Rekombinationsverluste auf der Zellrückseite, indem die Kontaktfläche zwischen Silizium und Kontaktmetall erheblich verringert wird, ohne den Kontaktwiderstand erheblich zu beeinflussen.

Wir bieten unseren Kunden je nach Wafermaterial und Prozessfluss verschiedene Möglichkeiten zum Einstieg in die Produktion von hocheffizienten PERC-Solarzellen. Wird die dielektrische Schicht vor dem Diffusionsprozess abgeschieden, empfehlen wir unseren centaurus SiONx-Prozess für die Rückseitenpassivierung von monokristallinen Solarzellen. Sieht der Prozessfluss die Abscheidung der dielektrischen Schicht nach dem Diffusionsprozess vor, ist der centrotherm AlOx-Prozess die bessere Wahl. Für die Produktion von multikristallinen Solarzellen ist der centrotherm AlOx-Prozess die kostengünstigste Lösung.

Monokristalline centaurus-Solarzellen, die mit den centrotherm SiONx- und AlOx-Prozessen rückseitenpassiviert wurden, erreichen Zellwirkungsgrade von 21 - 21,5% nicht nur im Labor, sondern in der Massenproduktion.

Unsere beiden centaurus PERC-Technologien lassen sich in bestehende Massenproduktionen integrieren, da sie auf der bestehenden centrotherm PECVD-Anlagenplattform aufsetzen, die weltweit bereits über 1000 mal installiert wurde. Besonders schnell und einfach ist die centaurus AlOx-Prozessintegration  in die Solarzellenproduktion, insbesondere im Vergleich zu am Markt verfügbaren Alternativen wie Inline- oder ALD-Systeme.  Bei Erweiterungsinvestitionen bietet sich die c.PLASMA mit AlOx-Prozess an, die für eine jährliche Produktionskapazität von 100 bis 120 MW aus 2 c.PLASMA, einem TMA-Schrank sowie einem Twin-Handling-System besteht.