centrotherm photovoltaics: Kosten für Photovoltaik-Systeme sinken bis 2013 im zweistelligen Prozentbereich und sorgen für weltweite Einsparungen in Milliardenhöhe

Blaubeuren, 09.06.2011

  • Rund 20 Prozent Kostenreduktion möglich
  • Ersparnis von 1,6 Mrd. Euro in Deutschland und weltweit von insgesamt über 10 Mrd. Euro bis Ende 2013
  • Effiziente Produktionsprozesse, Skaleneffekte und höhere Wirkungsgrade in der solaren Wertschöpfungskette als Treiber
  • Solarstrom wird dadurch noch einmal deutlich günstiger und ab 2015 Erzeugungsparität im erneuerbaren Energiemix erreichen

Die centrotherm photovoltaics AG hat auf der weltweit größten Fachmesse der Solarwirtschaft, der Intersolar Europe in München, aufgezeigt, wie Photovoltaik (PV) noch wettbewerbsfähiger werden kann: Bis 2013 können die Preise für PV-Systeme um bis zu 20 Prozent fallen, wenn entlang der solaren Wertschöpfungskette die Prozesse weiter optimiert werden. Daraus ergeben sich allein in Deutschland Kosteneinsparungen für neu installierte PV-Anlagen von rund 1,6 Mrd. Euro und weltweit sogar von etwa 10,5 Mrd. Euro bis Ende 2013.

„Ein gutes Drittel der Kostenreduktion lassen sich durch verbesserte Produktionsprozesse vom Polysilizium über die Solarzelle bis zum Modul erreichen“, erklärt Dr. Peter Fath, Technologievorstand bei centrotherm photovoltaics, dem weltweit führenden Technologie- und Equipmentlieferanten der Photovoltaikbranche. Die anderen zwei Drittel der Ersparnis sind insbesondere Kosten für Rohstoffe, Wechselrichter und Installation. "Wenn auch alle anderen Akteure in der photovoltaischen Wertschöpfungskette bis zur Installation der PV-Anlage ihre Hausaufgaben machen, können die Systempreise bis Ende 2013 um rund 20 Prozent auf etwa 1930 Euro netto pro Kilowatt sinken."

Ein Hauptaugenmerk von centrotherm photovoltaics liegt auf höheren Wirkungsgraden der Solarzellen, weil sich hier ein großes Kostensenkungspotenzial ergibt. „Wir wollen spätestens bis 2013 die 20-Prozent-Hochleistungssolarzelle haben – und zwar in der Massenproduktion und nicht nur als Laborwert“, so Fath. „Deshalb werden wir mit Hochdruck weiter entwickeln.“ Als Faustregel gilt, dass ein um ein Prozentpunkt höherer Wirkungsgrad die Produktionskosten um rund sechs Prozent senkt.

Weitere Treiber für niedrigere Herstellungskosten sind höhere Produktionskapazitäten, die für Skaleneffekte sorgen. Insbesondere auf dem asiatischen Markt ist diese Entwicklung sichtbar. Zusätzlich lassen sich deutliche Kosteneffekte mit einer voll integrierten Fabrik erzielen, die die komplette solare Wertschöpfungskette von der Herstellung des Solarsiliziums über die Solarzelle bis zum Solarmodul aus einer Hand abdeckt. Dadurch entfallen Margen von Zulieferern und anderen Produzenten. „Wir sehen schon heute die Entwicklung, dass unsere Premium-Kostenführer in diese Richtung marschieren“, ergänzt Fath von centrotherm photovoltaics, dem Pionier von schlüsselfertigen („Turnkey“) Anlagen und Anbieter von Schlüsselequipment auf allen wichtigen Stufen der solaren Wertschöpfungskette.

„Der bereits heute wichtige Sonnenstrom wird in den nächsten Jahren noch einmal deutlich günstiger und sehr attraktiv werden“, blickt Fath nach vorne. In gut zwei Jahren sind dann in Süddeutschland Erzeugungspreise von 12 bis 16 Cents pro Kilowattstunde (kWh) möglich. Ein Mix aus erneuerbaren Energien wird mit Kosten von sieben bis acht Cents pro kWh Erzeugungsparität mit konventionellen Kraftwerken Mitte des Jahrzehnts erreicht. Wind und Sonne ergänzen sich bei der Stromerzeugung optimal, wodurch der Speicherbedarf minimiert mit.

„Wir sehen in der Photovoltaik einen wesentlichen Beitrag im Verbund mit anderen erneuerbaren Energien, damit Deutschland – aber auch andere Länder – aus der Atomenergie aussteigen können“, erklärt Robert M. Hartung, CEO und Vorstandssprecher der centrotherm photovoltaics AG.

Über centrotherm photovoltaics AG

Die centrotherm photovoltaics AG mit Sitz in Blaubeuren ist der weltweit führende Technologie- und Equipmentanbieter der Photovoltaikbranche. Das Unternehmen stattet namhafte Solarunternehmen und Branchen-Neueinsteiger mit schlüsselfertigen („Turnkey“) Produktionslinien und Einzelanlagen für die Herstellung von Silizium, kristallinen Solarzellen und -modulen sowie Dünnschichtmodulen aus. Damit verfügt der Konzern über eine breite und fundierte Technologiebasis sowie Schlüsselequipment auf nahezu allen Stufen der photovoltaischen Wertschöpfungskette. Seinen Kunden garantiert centrotherm photovoltaics wichtige Leistungsparameter wie Produktionskapazität, Wirkungsgrad und Fertigstellungstermin. Der Konzern beschäftigt mehr als 1.700 Mitarbeiter und ist weltweit in Europa, Asien und den USA aktiv. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte centrotherm photovoltaics bei einem Umsatz von 624,2 Mio. Euro ein EBIT von 75,4 Mio. Euro. Das Unternehmen ist im TecDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.


centrotherm photovoltaics AG
Johannes-Schmid-Strasse 8
89143 Blaubeuren
Internet: www.centrotherm.de
ISIN: DE000A0JMMN2
WKN: A0JMMN
Zulassung: Regulierter Markt/Prime Standard, Frankfurter Wertpapierbörse
Firmensitz: Deutschland


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