centrotherm photovoltaics steigert Umsatz und Ergebnis in den ersten neun Monaten 2009 und bestätigt Prognose für Gesamtjahr

Blaubeuren, 11.11.2009

  • Umsatz steigt um 58,1 Prozent auf 374,7 Mio. Euro
  • EBITDA verbessert sich um 62,3 Prozent auf 50,7 Mio. Euro
  • EBIT vor Kaufpreisallokationen steigt um 55,3 Prozent auf 47,2 Mio. Euro
  • Solider Auftragsbestand mit 922,4 Mio. Euro

Die centrotherm photovoltaics AG hat in einem schwierigen Marktumfeld ihren Wachstumskurs beibehalten. In den ersten neun Monaten 2009 erzielte der international führende Technologie- und Equipmentanbieter für die Herstellung von Solarsilizium, von kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen ein Umsatzplus von 58,1 Prozent auf 374,7 Mio. Euro (Vorjahr: 236,9 Mio. Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) verbesserte centrotherm photovoltaics um 62,3 Prozent auf 50,7 Mio. Euro (Vorjahr: 31,3 Mio. Euro). Dies entspricht einer gestiegenen EBITDA-Marge von 13,5 Prozent im Vergleich zu 13,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das EBIT vor Kaufpreisallokationen stieg um 55,3 Prozent auf 47,2 Mio. Euro nach 30,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokationen lag bei 12,6 Prozent (Vorjahr: 12,8 Prozent). Unter Berücksichtigung der Effekte aus den Kaufpreisallokationen stieg das EBIT um 16,8 Prozent auf 35,5 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei 9,5 Prozent (Vorjahr: 12,8 Prozent).

Oliver M. Albrecht, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics: „Damit bekräftigen wir unser für 2009 geplantes Umsatzwachstum auf 500 bis 550 Mio. Euro bei einer Steigerung des EBITDA.“ Positive Signale sieht die Gesellschaft auch wieder beim Auftragseingang. So erhielt centrotherm photovoltaics im dritten Quartal 2009 Aufträge mit einem Volumen von 41,2 Mio. Euro nach 14,5 Mio. Euro im zweiten Quartal dieses Jahres. Insgesamt beläuft sich der Auftragsbestand zum 30. September 2009 auf 922,4 Mio. Euro (31. Dezember 2008: 990,2 Mio. Euro).

Mit Spannung blickt centrotherm photovoltaics derzeit nach Asien: Bis Ende des Jahres soll dort das erste, mit einer Fläche von 1,5 Quadratmetern bis dahin größte CIGS (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid)-Modul aus einer Massenfertigung produziert werden. „Nach unserem Meilenstein First Silicon Out im Frühjahr 2009 wäre dies ein weiterer Erfolg in unserer Unternehmensgeschichte“, sagt Robert M. Hartung, Vorstandssprecher der centrotherm photovoltaics.

Forschung und Entwicklung bleibt zentrales Thema
Die Grundlage dieser Erfolge wird in der Forschung und Entwicklung (F&E) gelegt, die zentraler Bestandteil der Aktivitäten von centrotherm photovoltaics sind. So unterhält das Unternehmen als eines der wenigen der Branche eine eigene F&E-Abteilung für jeden Geschäftsbereich mit insgesamt rund 100 Mitarbeitern. Im Geschäftsbereich Solarsilizium haben die Experten aus Blaubeuren den im April 2009 vorgestellten Kristallisationsofen zur Herstellung von multikristallinen Ingots weiter optimiert. Damit können deutlich kürzere Prozesslaufzeiten, eine höhere Prozessstabilität und eine gesteigerte Durchsatzleistung pro Jahr erzielt werden.

Darüber hinaus hat das Unternehmen im Geschäftsbereich Solarzelle die neue Generation Rohröfen für Diffusion und Oxidation vorgestellt, mit einer um 25 Prozent gesteigerten Kapazität. Durch Prozessoptimierung und Veränderungen in der Ofenkonstruktion können mehr Wafer verarbeitet werden, was die Effizienz zusätzlich verbessert. Ein wichtiges Ergebnis der F&E-Aktivitäten ist auch die neue Zell-Linie „FlexLine Plus“, mit der die Wirkungsgrade bei der Herstellung kristalliner Zellen weiter erhöht werden.

Im Geschäftsbereich Dünnschicht gelang es – basierend auf eigenem Equipment und Prozess-Know-how im Technikum am Standort Blaubeuren – den Zellwirkungsgrad auf 13 Prozent zu steigern. Der Wert wurde mit einem für die Massenproduktion umsetzbaren Verfahren erreicht. centrotherm photovoltaics erwartet daher Wirkungsgrade von bis zu zwölf Prozent auf den Turnkey-Linien für die industrielle Fertigung von Dünnschichtmodulen der Fläche 1,5 Quadratmeter.

Hartung: „Mit diesen Entwicklungen folgen wir unserem Ziel, die Produktionskosten beim Kunden nachhaltig zu senken, damit die Photovoltaikindustrie zügig ohne staatliche Förderung auskommt. Daher ist und bleibt F&E für uns eines der zentralen Themen und wesentlicher Erfolgsfaktor.“ Insgesamt hat centrotherm photovoltaics in den ersten neun Monaten dieses Jahres 19,4 Mio. Euro in F&E investiert. Die F&E-Aktivitäten sind auch Teil des „Performance Plus“-Programms der centrotherm photovoltaics: Im Rahmen dieser Initiative werden seit Anfang des Jahres konzernweit Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungspotenziale identifiziert und entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Damit hat die Gesellschaft in den letzten Monaten bereits gute Erfolge erzielt.

Exportquote von 91,6 Prozent belegt international starke Marktposition
„Trotz des herausfordernden Marktumfeldes konnten wir Umsatz und Ergebnis im Berichtszeitraum deutlich steigern“, sagt Hartung. „Wir haben unsere starke Marktposition im Ausland noch ausgebaut, was sich in unserer Exportquote von 91,6 Prozent widerspiegelt.“ Erneuter Wachstumstreiber war das Asiengeschäft mit einem Anteil von 80,5 Prozent am Gesamtumsatz. Hartung: „Wir freuen uns, dass viele asiatische Hersteller auf unsere Technologie und unser Equipment setzen. Auch in Zukunft werden wir daran arbeiten, unsere technologische Führungsposition deutschlandweit und international auszubauen.“

Der Neunmonatsbericht zum 30. September 2009 steht zum Download unter www.centrotherm.de im Investor Relations-Bereich bereit. 

 

Über centrotherm photovoltaics AG

Die centrotherm photovoltaics AG mit Sitz in Blaubeuren ist einer der weltweit führenden Technologie- und Equipmentanbieter für die Herstellung von Solarsilizium, von kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen. Das breite Leistungsspektrum umfasst Schlüsselequipment und schlüsselfertige ("Turnkey") Produktionslinien für kristalline und Dünnschicht-Solarzellen. Die Produktpalette wird durch Reaktoren und Konverter für die Herstellung von Solarsilizium ergänzt. centrotherm photovoltaics garantiert seinen Kunden wichtige Leistungsparameter wie Produktionskapazität, Wirkungsgrad und Fertigstellungstermin für Turnkey-Linien. Der Konzern beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und ist weltweit in Europa, Asien und den USA aktiv. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte centrotherm photovoltaics bei einem Umsatz von 375 Mio. Euro ein EBIT von 56 Mio. Euro* und ist im TecDAX an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. (*vor Kaufpreisallokationen)

centrotherm photovoltaics AG
Johannes-Schmid-Strasse 8
89143 Blaubeuren
Internet: www.centrotherm.de
ISIN: DE000A0JMMN2
WKN: A0JMMN
Zulassung: Regulierter Markt/Prime Standard, Frankfurter Wertpapierbörse
Firmensitz: Deutschland

Unternehmenskontakt:
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Senior Managerin Investor Relations
Tel: +49 7344 918-8890
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Pressekontakt:
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HOSCHKE & CONSORTEN Public Relations GmbH
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